Juni 2001

Käpt’n Keramik - Oh, Feuer

Nach sechs Monaten Verschnaufpause auf den Galapagos-Inseln kam Käpt’n Keramik wieder mal nach Hamburg ‘rein und musste feststellen, dass sein Lieblings-Grieche geschlossen werden soll.

Grund genug für Käpt’n Keramik, das Schifferklavier ‘rauszuholen und sich der Sache anzunehmen. St. Pauli ist erste Liga, und der Kiez muss brummen. Ehrensache.

Die Platte erhalten Sie momentan ausschliesslich und exklusiv von Costa im “Olympischen Feuer”, Schanze, Hamburg. Für’n Bier und ‘n Ouzo.

Oder als MP3 direkt hier: “Oh, Feuer” runterladen! (3,0 MB)

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MOPO vom 22.06.2001 - Olympisches Feuer sucht neue Bleibe

Zwei Punker stehen im Kult-Restaurant “Olympisches Feuer” am Tresen. Sie tragen sich in die Unterschriftenliste gegen den Auszug des Griechen-Lokals ein. Kosta Sitokonstatinou, Wirt des “O-Feuers”, hat bereits mehr als 3000 Unterschriften gesammelt.

Die Liste wird ihm nichts nützen, der Mietvertrag mit dem Jesus Center läuft Ende des Jahres aus (MOPO berichtete). Das ahnt Sitokonstatinou auch: “Wir suchen bereits was Neues.” Gleichzeitig wehrt sich nun das Jesus Center gegen die Vorwürfe, den Kult-Griechen vertreiben zu wollen. “Nicht wir haben diesen Mietvertrag gemacht, sondern der Vorbesitzer, die Hamburger Sparkasse”, sagt Peter Jörgensen vom Jesus Center. Das Ende des Vertrages war dem Hauptmieter, dem Getränke-Händler Peter Fohsack, demnach bekannt. mehr »

MOPO vom 15.6.2001 - “Euch droht unser Zorn”

Krach in der Schanze: Freunde des “Olympischen Feuerns” drohen Jesus-Center

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Gibt es noch eine Rettung für den Kult-Griechen “Olympisches “Feuer” an der Schanzenstraße? Der Mietvertrag des Restaurants wurde nach 32 Jahren nicht verlängert. Der neue Besitzer, das benachbarte Jesus-Center, will die Räume für ein Obdachlosen Café nutzen. mehr »

Sommer 2001

Das Olympische Feuer am Schulterblatt darf nicht verlöschen!

“Seit 1969 gibt es das Olympische Feuer am Schulterblatt. Seit 1984 bewirtschafte ich es. Es ist für mich ein zweites Zuhause geworden. Wenn wir unsere Gäste empfangen, empfinden wir es so, als wenn sie zu uns nach Hause kommen würden. Jede(r) hat für unsere Sorgen ein offenes Ohr und umgekehrt genauso. Für viele meiner Mitarbeiter und Gäste wäre es ein schmerzlicher Verlust, wenn das “O-Feuer” nicht mehr existieren würde.”

Wir, Freunde und Gäste, können dem nur zustimmen.

Viele alteingesessene Betriebe mussten bereits schließen, weil Wohn- und Gewerbemieten in die Höhe stiegen. Das Publikum, das Umsätze erwarten lässt, die für solche Mieten notwendig sind, kommt zum großen Teil nicht aus dem Schanzenviertel.
Vieles hat sich verändert, aber das “O-Feuer” ist so, wie es schon immer war: Eine freund(schaft)liche Belegschaft, die immer den Überblick behält, solides Essen zu günstigen Preisen, die Gäste buntgemischt. Das zusammen macht die Atmosphäre aus, die uns immer wieder herkommen lässt.

Am 30.9.2001 sollte diese Institution aus dem Hamburger Schanzenviertel verschwinden, weil der Käufer, das “Jesus Center”, die Räume angeblich für eigene Zwecke nutzen will.


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