Das Olympische Feuer am Schulterblatt darf nicht verlöschen!
“Seit 1969 gibt es das Olympische Feuer am Schulterblatt. Seit 1984 bewirtschafte ich es. Es ist für mich ein zweites Zuhause geworden. Wenn wir unsere Gäste empfangen, empfinden wir es so, als wenn sie zu uns nach Hause kommen würden. Jede(r) hat für unsere Sorgen ein offenes Ohr und umgekehrt genauso. Für viele meiner Mitarbeiter und Gäste wäre es ein schmerzlicher Verlust, wenn das “O-Feuer” nicht mehr existieren würde.”
Wir, Freunde und Gäste, können dem nur zustimmen.
Viele alteingesessene Betriebe mussten bereits schließen, weil Wohn- und Gewerbemieten in die Höhe stiegen. Das Publikum, das Umsätze erwarten lässt, die für solche Mieten notwendig sind, kommt zum großen Teil nicht aus dem Schanzenviertel.
Vieles hat sich verändert, aber das “O-Feuer” ist so, wie es schon immer war: Eine freund(schaft)liche Belegschaft, die immer den Überblick behält, solides Essen zu günstigen Preisen, die Gäste buntgemischt. Das zusammen macht die Atmosphäre aus, die uns immer wieder herkommen lässt.
Am 30.9.2001 sollte diese Institution aus dem Hamburger Schanzenviertel verschwinden, weil der Käufer, das “Jesus Center”, die Räume angeblich für eigene Zwecke nutzen will.